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Wuppertal 24 Stunden Live: Piraten erklären das Internet – und jeder konnte dabei sein

Zehn Jahre Wuppertal 24h live – dieses Jubiläum nutzte die Piratenpartei, um sich an dem beliebten Veranstaltungsmarathon zu beteiligen. In den Räumen des Wuppertaler Dart Centers (WDC) am Alter Markt ging sie mit einer Extra-Ausgabe ihrer Schulungsreihe „Piraten erklären das Internet“ (PEDI) an den Start.

Zehntausende von Menschen sind jedes Jahr auf den Beinen, wenn sich im September für 24 Stunden Unternehmen öffnen und verschiedene Orte besonders in Szene gesetzt werden. Eine gute Gelegenheit für die Piraten, ihr bürgerliche Engagement bekannter zu machen. Die Schulung PEDI, die seit rund eineinhalb Jahren alle zwei Wochen im WDC stattfindet, hat sich zu einem festen Programmpunkt der Partei im Bergischen entwickelt und ist regelmäßig gut besucht. Vor allem Ältere nutzen das kostenlose Angebot gerne, um ein bisschen fitter im Umgang mit Computer und Internet zu werden. Und so war es erfreulich, dass nun neben Senioren auch Jüngere das Angebot annahmen und sich informierten. Da Computer-Schulungen in der Regel sehr teuer sind, stieß vor allem der Aspekt „kostenfrei“ auf positive Resonanz. (Kosten-) Frei sind übrigens auch die Programme, mit denen während der Schulungen gearbeitet wird. Interessiert wurde nachgefragt, ob es ein solches Konzept ebenfalls in den umliegenden Städten gäbe – die Besucher kamen nicht nur aus Wuppertal. Hier betonten die Piraten ihr Alleinstellungsmerkmal, denn von anderen Orten war so etwas niemandem bekannt.

Auch, wenn die erste Teilnahme an Wuppertal 24h live mengenmäßig noch mehr Resonanz hätte vertragen können, sind die bergischen Piraten dennoch zufrieden – zeigte die Veranstaltung doch, dass das Interesse für das Angebot auf jeden Fall vorhanden ist. Und natürlich interessierten sich die Besucher auch für die Partei als solches, so dass die Piraten das WDC am Samstagnachmittag mit einem guten Gefühl verlassen und gleich am Infostand auf dem Alter Markt mit ihrer Aufklärungsarbeit weitermachen konnten

Autorin: Katrin Adam

Wuppertaler Piraten brachten Geheimwaffe erfolgreich nach Berlin

“Wie können wir die Berliner Kollegen unterstützen”?, fragten sich Robert, Pierre und Griesu. Am besten mit der neuen Geheimwaffe aus dem Bergischen Land, dem Knet-Säbel und so machten sie sich spontan auf die Wahlkampfreise in die Hauptstadt.

Im Podcast erzählt Griesu über die inspirierende Zeit in Berlin, über das Duell mit Wolfgang Thierse und wie Klaus Wowereit in einer Schar von Kindern mit Säbeln untergegangen ist…

Das Interview führten Katrin Adam und Alex Reinshagen

Piraten-Landgang mit Würstchen und Wuppertaler Hip-Hop

Eine Einladung zum Grillen auszusprechen ist in diesem Sommer riskant. Die Piratenpartei Wuppertal hat es trotzdem gewagt – und ist am 5. August mit einem gut besuchten und geselligen Grillabend auf der Hardt belohnt worden.

Bis zuletzt war die Wetterlage unsicher, aber Petrus hatte dann doch ein Einsehen und sorgte für angenehme Temperaturen und trockene Witterung. So fanden sich dutzende Gäste am Grillpavillon auf der Hardt ein, zum Teil neugierig angelockt durch die auffällige Dekoration und die Musik. Und geboten wurde so einiges: Informative und unterhaltsame Gespräche, Würstchen und Getränke zu fairen Preisen sowie Livemusik von meelman, dezat, Triggah und Melina sorgten für gute Stimmung. Anregende Gespräche zwischen Piraten und interessierten Bürgern kamen auf und man saß bis in den späten Abend zusammen.

Dieses zwanglose Zusammentreffen kam bei allen Beteiligten gut an und dürfte nicht das letzte seiner Art bleiben. Die Piratenpartei bemüht sich immer wieder darum, die interessierten Bürger da abzuholen, wo sie sowieso schon sind – in der Fußgängerzone am Infostand, in der Kneipe zum Stammtisch oder eben im Park zum Grillfest.

Autorin: Katrin Adam

Grill-Sommerfest auf der Hardt mit Live-Musik und -Performance

Am Freitag, den 05.08.2011 haben wir in der wunderschönen Parkanlage Hardt in Wuppertal Elberfeld die dortige Grillhütte geentert. Bei hoffentlich sonnigem Wetter werden wir den ganzen Tag ab 13.00 Uhr gemütlich grillen und in ungezwungener Atmosphäre mit unseren Gästen ins Gespräch kommen.
Ab 19.00 Uhr werden dann die in der Region bekannten Rapper Meelmann, Triggah, Dezat und Melina mit Live-Musik performen.
Abgerundet wird der Abend mit verschiedenen Gauklergruppen.

Für Speisen und Getränke ist gesorgt, welche gegen eine Spende abgegeben werden.

Diese Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Bei unstabiler Wetterlage werden weitere Informationen hier auf der Seite zeitnah mitgeteilt.

Wegbeschreibung:
(Grillhütte: Grüner Pfeil, Parkplätze befinden sich am Bismarkturm am Ende der Reichsallee.
Mit dem ÖPNV: vom Hbf (Bussteig 4) mit der 643 Richtung Kirchliche Hochschule – Hardt bis zur Haltestelle “Reichsallee” dann nach der Grillhütte fragen. Fußweg ca. 5-10 Minuten)


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Open-Air-Kurzfilmabend am 06.08.2011 in der Luisenstraße

Wegen des schlechten Wetters musste die Veranstaltung leider abgesagt werden.

Creative Commons – ein schöpferisches Gemeingut
Open-Air-Kurzfilmabend in der Luisenstraße

Open-Air-Kino abseits des Mainstreams – das wär’s? Dann bitte Samstag, den 6. August 2011 vormerken. Ab 21:00 Uhr bietet die Piratenpartei am Platz in der Luisenstraße 110 ein buntes Programm mit Creative Commons-Inhalten – und das ganze kostenlos.

„Creative Commons“ (CC) ist ein alternatives Modell, das sich den traditionellen und eher restriktiven Urheberrechten entgegenstellt und sich dabei an den Grundwerten von Offenheit und Teilhabe orientiert. CC gibt Kultur- und Medienschaffenden aber auch Wissenschaftlern die Möglichkeit eigene Werke außerhalb des bestehenden Urheberrechts anzubieten und vorzuführen. Die Urheber und nicht die Verwertungsgesellschaften, wie z.B. die GEMA, können bestimmen, unter welchen rechtlichen Bedingungen sie ihre Werke veröffentlichen bzw. welche Nutzungsrechte sie einräumen möchten, um so freie Inhalte zu schaffen.

Neben Musik, Fotografie und anderen künstlerischen Gattungen gibt es auch eine Reihe von Filmen unter CC-Lizenz. Und dass diese durchaus anspruchsvoll gemacht sein können, möchte die Piratenpartei in einem Open-Air-Kurzfilmabend zeigen.

Vorgeführt werden verschiedene Animationskurzfilme, von witzig über surreal bis hin zu solchen, die gesellschaftskritische Denkanstöße geben. Die Kurzfilme des Videokünstlers Alexander Lehmann setzen sich beispielsweise kritisch aber humorvoll mit Google, Facebook oder der Datenspeicherung auseinander. Lehmanns Filme wurden mehrfach ausgezeichnet und im Fernsehen gesendet.

Als weitere Filme sollen gezeigt werden:

Sintel, ein actionreicher, emotionaler und epischer Film, in dem sich das schmale Mädchen Sintel durch Schnee und Eis und an diversen Schurken vorbei kämpft, um ihren entführten Freund – einen kleinen Drachen – zu befreien…

Elephants Dream, ein Kurzfilm, der schon seit Monaten für weltweites Interesse sorgt: Proog nimmt den jungen Emo mit auf eine Reise in die Tiefen einer surrealen Maschinenwelt. Dabei schlägt sich das ungleiche Paar zum scheinbar sichersten Platz der Maschine durch, der allerdings einige Überraschungen bereithält…

Big Buck Bunny, ein liebevoll erstellter Animationsfilm, in dem das ungewöhnlich große und sehr gutmütige Kaninchen Big Buck Bunny seine Sanftheit ablegt und an seinen Widersachern Rache nehmen wird…

Für jeden Geschmack wird also etwas dabei sein, wenn am 6. August mit Einbruch der Dunkelheit ab ca. 21:15 Uhr die Filmvorführung startet. Die Piratenpartei freut sich auf zahlreiche Besucher und einen ebenso unterhaltsamen wie interessanten Abend.
Der Eintritt ist frei, für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Diese Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Bei unstabiler Wetterlage werden weitere Informationen hier auf der Seite zeitnah mitgeteilt.

Wegbeschreibung:

Bürgerbeteiligung in Wuppertal nur eine leere Worthülse?

Wie Herr Slawig in den Medien mitteilte, ist die Einbringung direkter Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger mittels eines Bürgerhaushalts „kein Modell für Wuppertal“. Stattdessen plädiert er für mehr Informationsveranstaltungen.

Hier ist doch fraglich, inwieweit Herr Slawig zu der Erkenntnis kommt, dass es für Wuppertal kein Modell sei, Vorschläge der Bürger zum Haushaltsentwurf für einen besseren Haushalt aufzunehmen. Glaubt Herr Slawig, dass die Wuppertaler sich nicht einbringen können? Informationsveranstaltungen dienen doch nur dazu, schlechte Nachrichten besser zu verkaufen. Dies hat sich auch bei dem Haushaltsplanentwurf 2010/2011 und den nachfolgenden Informationsveranstaltungen der Stadtverwaltung gezeigt. Es wäre wünschenswert, wenn Herr Slawig den Beschluss des Rates der Stadt Wuppertal umsetzt und die Bürger an den Haushaltsplanberatungen beteiligt. Dazu gehört jedoch, dass der Bürger auch eigene Vorschläge einbringen kann. Sicherlich noch besser wäre es, wenn sich der Rat der Stadt für ein Konzept des Bürgerhaushalts entscheiden würde, welches den Begriff „Bürgerhaushalt“ auch verdient. Aber dies ist ein anderes Thema.

Einen Versuch wäre es wert, denn viele Bürger sind politikverdrossen, weil „die da oben sowieso alles entscheiden“. Genau hier soll ein von Bürgern mitgestalteter (Bürger-)Haushalt eigentlich ansetzen. Er soll die interessierten Bürger dazu motivieren, sich mit Thematiken zu beschäftigen, die sie direkt oder indirekt betreffen, und ihnen einen Handlungsspielraum aber auch eine direkte Verantwortung geben. Dabei geht es primär nicht darum, ob die Bürger nun über drei, fünf oder zehn Millionen mitentscheiden, viel wichtiger ist, dass die Verwaltung die Bürger ernst nimmt und endlich begreift, dass die Wuppertaler viel zu einer lebenswerten Stadt beitragen können. Man muss ihnen nur die Möglichkeit geben. Ziel muss es sein, eine aktive und gemeinsame Kommunikation ALLER interessierten Bürgerinnen und Bürger mit dem Rat und der Verwaltung herzustellen.

Ein aktiver Bürgerhaushalt zwingt den Rat und die Verwaltung dazu Haushaltswahrheiten transparent und verständlich darzulegen. Nur wenn dieses „Wir-Gefühl“ beim Bürger angekommen ist, sind die von Herrn Slawig vorgeschlagenen Informationsveranstaltungen sinnvoll, da sie besser besucht sein werden. Damit man ALLE Bürger erreicht, sollten die Haushaltsplanungen wie auch die Informationsveranstaltungen zusätzlich durch diverse Diskussionsforen, Abstimmungsmöglichkeiten und Veröffentlichungen im Internet flankiert werden. Es spricht sicher nichts dagegen, die kompletten Informationsveranstaltungen als Video ins Internet zu stellen und so für größte Transparenz zu sorgen.

Insgesamt wäre es besser den Bürger vorher mit einzubeziehen, bevor die ohne eine breite Bürgerbeteiligung durch die Verwaltung erarbeiteten und im Rat beschlossenen Vorhaben durch (teurere) Bürgerbegehren gekippt werden. (Glörfeld/Reinshagen)

GEMA in Kindergärten: Wer singen will, muss (nicht) zahlen!

Die Piratenpartei aus dem Bergischen Land beginnt mit der persönlichen Verteilung von GEMA-freien Liederbüchern an alle 350 Kitas im Bergischen Städtedreieck.

Ende letzten Jahres wurden bundesweit zahlreiche Kindertagesstätten schriftlich von der GEMA aufgefordert, für das Kopieren von Liedertexten und das öffentliche Vorsingen eine Abgabe zu entrichten. Dazu zählen u.a. Martins-, Weihnachts- und Kinderlieder, welche schon Generationen von Kindern kostenfrei singen durften. 56,- € werden einmalig fällig, wenn z.B. ein Kindergarten bis zu 500 Kopien jährlich mit geschützten Liedtexten für die Kleinen anfertigt. Bei 20.000 Kopien steigt der einmalige Preis dann auf 2.224,- € jährlich. Dazu kommt der enorme Verwaltungsaufwand, da Erzieherinnen und Erzieher von nun an alle erstellten Kopien dokumentieren müssen.

Das rief den gemeinnützigen Verein der „Musikpiraten“, unterstützt von der Piratenpartei, auf den Plan, um gegen den aus ihrer Sicht sozialen Missstand etwas zu unternehmen. „Damit sich die Erzieherinnen und Erzieher nicht noch aufwändig um die Recherche kümmern müssen, ob nun ein Lied gemeinfrei ist oder nicht, haben wir ein Liederbuch mit ausschließlich gemeinfreien Kinderliedern erstellt”, erklärt Christian Hufgard, der erste Vorsitzende der Musikpiraten. Innerhalb von drei Monaten wurden weit über 40.000,- € an Spenden eingesammelt damit alle 50.300 Kitas im Bundesgebiet ein kostenloses und frei kopierbares Exemplar mit GEMA-freien Liedtexten erhalten können.

Für die persönliche Verteilung der gedruckten Liederbücher an jede einzelne Kita setzen sich bundesweit die Mitglieder der Piratenpartei ein. Allein im Bergischen Städtedreieck müssen rund 350 Kitas besucht werden, damit die Kleinen zukünftig „gemafrei“ singen können und den Kitas keine Lizenzkosten für das Kopieren entstehen. „Denn“, so der politische Geschäftsführer der Piratenpartei NRW Alexander Reintzsch, „mit der Aktion der Musikpiraten haben die Kindertageseinrichtungen endlich auch eine rechtliche Absicherung und können Kinderlieder ohne Bedenken kopieren. Die Piraten geben damit ein wichtiges Kulturgut, nämlich das Kinderlied, denen wieder, die die Kultur leben und pflegen sollen – unseren Kindern.“

Wer die Piraten bei der Verteilung unterstützen möchte, kann sich unter bergisches-land@piratenpartei-nrw.de melden.

Wuppertaler Rundschau 08.06.2011

Alexander Esser und Ralf Gloerfeld übergeben dem
Kita-Leiter Thorsten Otto GEMA-freie Liederbücher
(von.rechts)

Beitrag von Radio RSG zum Thema GEMA in Kindergärten

Ein Abend im Zeichen des Datenschutzes

Am Dienstagabend, 7.Juni 2011, war wieder Themenabend bei den Bergischen Piraten. Diesmal trafen sich zahlreiche Piraten im Wuppertaler Dart-Center und diskutierten über das Thema Datenschutz.

Alexander Reintzsch, politischer Geschäftsführer im Landesverband, stellte zunächst bei einem einführenden Vortrag die Wichtigkeit des Datenschutzes als Grundlage für eine demokratische Gesellschaft heraus. “Der Schutzanspruch jeder Person und somit auch ihrer personenbezogenen Daten leitet sich aus dem Grundrecht auf freie Entfaltung ab, wie sie im Artikel 2 des Grundgesetzes verankert ist. Datenschutz ist Menschenschutz,” so Reintzsch.

Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Anwesenden über eine Stärkung des Datenschutzes vor allem im privaten Sektor und wünschenswerte Regressansprüche für Geschädigte, die Opfer mangelnder Datensicherheit geworden sind, wie beispielsweise die Kunden von Sony.

Beyenburg erfolgreich geentert

02.06.11 (ARh) Piraten kommen nicht nur zusammen, um basisdemokratisch zu debattieren – auch wenn es ums Feiern geht sind die Piraten weit vorne. Nach dem Motto “raus zum Bürger” kamen am diesjährigen Vatertag auf Einladung der Bergischen Piraten etwa 40 Mitglieder und interessierte Bürger zusammen, um am idyllischen Beyenburger Stausee einen netten Tag zu verbringen.

Mit dabei waren Piraten aus Köln, Düsseldorf und Hagen – selbst Nürnberg war vertreten. Eine gute Wahl, denn die Rahmenbedingungen waren ideal: mit Sonne, 24 Grad, viel Fleisch auf dem Grill und verschiedenen hopfenhaltigen Getränken konnten sich auch die Nichtväter unter den Piraten selbst feiern. Damit auch genügend Vitamine verabreicht wurden, kredenzten die weiblichen Piraten unter den Gästen lecker zubereitete Salate. Besondere Erwähnung finden sollte der griechische EHEC-Salat mit vielen Gurken und Tomaten – in einigen Tagen wird sich dann zeigen, ob der montägliche Stammtisch leerer geworden ist.

Wie immer erwies sich als besondere Belustigung das aufgebaute Piratenfloß, auf dem, wer hartgesotten war, auch eine Runde über das kühle Wasser des Sees schippern konnte. Die Fortbewegung mit dem Floß war jedoch etwas schwierig: Der bei der Veranstaltung „Voll die Ruhr“ in Mülheim gebrochene Mast war noch nicht repariert und das fehlende Segel wurde kurzerhand durch eine Flagge ersetzt. Leider gab es auch keine Paddel und so versuchen auf Deck vier Piraten mit “kreisenden Bewegungen” das Wasser mit den Händen zu verdrängen. Teilweise in verschiedene Richtungen und nicht ganz im Takt – piratig eben aber wenn alles passte, ging es zügig voran.

Um 20.00 Uhr schließlich konnte man aus dem See und seinen kühlen Tiefen keinerlei Fleisch und Getränke mehr bergen und die Party endete nach 10 Stunden. Wie immer gelang es den Piraten mit Spaß auch Politik zu machen und alle waren sich einig, dass Beyenburg bald wieder geentert wird.

Infoabend zum Zensus 2011 brachte viele Antworten

Seit Wochen wird in den Medien über den Zensus 2011 berichtet, am Montag, den 9. Mai wurde es ernst: Von diesem Stichtag an gingen die Befragungen los. Viele Bürger fühlen sich nicht gut informiert und sind verunsichert. Dies nahm Olaf Wegner, der dem Zensus selbst kritisch gegenüber steht und darüber hinaus Mitglied der Piratenpartei ist, zum Anlass zu einer Informationsveranstaltung ins Hayat auf dem Ölberg einzuladen.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung – in Wuppertal sind es nur rund 10.000 Bürger – wurden per Zufall ausgewählt um bei der ersten Bevölkerungszählung nach der Wiedervereinigung Auskunft zu geben. Es geht um Fragen nach Familienstand, Herkunft, Ausbildung und berufliche Situation, die ein Interviewer per Fragebogen erfasst. Gerade in Hinblick auf die Datenskandale, die in letzter Zeit in den Medien kursierten, ist dies für viele ein sensibles Thema, denn: Wer bekommt wirklich Einblick in meine zum Teil sehr persönlichen Daten? Verliere ich durch die Datensammelwut des Staates einen Teil meiner individuellen Freiheit? Welche Gefahren birgt der Zensus?

Diese und ähnliche Fragen sollten am Dienstagabend im Hayat diskutiert werden. Die interessierten Gäste, die den Weg auf den Ölberg gefunden hatten, zeigten sich sehr engagiert, so dass sich gehaltvolle Diskussionen entwickelten und gute Gespräche rund um den Zensus 2011 geführt wurden. Viele konnten sich noch an die letzte Bevölkerungszählung von 1987 erinnern und hatten damals wie heute Bedenken. Den interessierten Nachfragen konnte Olaf Wegner mit fundierten Informationen begegnen und so entließ die Veranstaltung alle Beteiligten mit vielen Antworten und einem zufriedenen Gefühl in die Nacht.

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